PSY-Kongress 2018

Hauptreferenten

  • Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke
    Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke Universität Freiburg i. Br.
    Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke

    Epigenetik - Der zweite Code bei psychischen Erkrankungen

    Epigenetische Mechanismen wie DNA Methylierung rücken als biochemisches "Scharnier" zwischen 'Nature' und 'Nurture' in der Psychiatrie und Psychologie zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Aktuelle Befunde zur Rolle der Epigenetik bei der Entstehung psychischer Erkrankungen und ihre Bedeutung für die Prävention und personalisierte Therapie werden vorgestellt und kritisch diskutiert. 

    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. Dr. Katharina Domschke
    Universität Freiburg i.Br.

  • Prof. Dr. Jens Gaab
    Prof. Dr. Jens Gaab Klinische Psychologie und Psychotherapie Fakultät für Psychologie Universität Basel
    Prof. Dr. Jens Gaab
  • Prof. Dr. med. Undine Lang
    Prof. Dr. med. Undine Lang Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel
    Prof. Dr. med. Undine Lang

    Die Rolle des Mikrobiom in der Psychiatrie

     

    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. med. Undine Emmi Lang
    Klinikdirektorin Erwachsenen-Psychiatrische Klinik und Privatklinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel, Ordinaria für Psychiatrie und Psychotherapie

    Habilitation
    2005 Charité Universitätsmedizin Berlin, Thema: „Rolle der Neurotrophine bei psychiatrischen Erkrankungen“

    Promotion
    1999 "Einfluss von Östrogenen auf den Min-K-Kanal", Physiologisches Institut der Universität Tübingen

    Berufserfahrung
    seit 01/2012
    Klinikdirektorin Erwachsenen-Psychiatrische Klinik, Ordinaria für Psychiatrie und Psychotherapie, Geschäftsleitungsmitglied der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel

    2008-12/2011
    Verhaltenstherapeutische Supervision aller Weiterbildungsärzte der Klinik

    12/2007-12/2011
    Oberärztin der Akutstation und Aufnahmestation mit offenem Tür Konzept (95% der Zeit geöffnet) an der psychiatrischen Klinik Charité Campus Mitte (Prof. Heinz)

    07/2007-11/2007
    Konsiliardienst, Psychiatrische Klinik, Campus Charite Mitte

    01/2006-06/2007
    Oberärztin der TU Dresden, Station für Allgemeine Psychiatrie und Akutstation sowie Notaufnahme (Prof. Felber)

    09/2004-12/2005
    Tätigkeit als Assistenzärztin an der Neurologischen Universitätsklinik in Tübingen (Prof. Dichgans)

    01/2004-08/2004
    Arbeit als Assistenzärztin auf einer gerontopsychiatrischen Station der Charité Medizin Berlin, Campus Benjamin Franklin

    11/1998-11/2001
    Ass.-Ärztin an der Psychiatrischen Klinik der Charité Berlin, Campus Benjamin Franklin, 2 Jahre auf einer geschlossenen Akutstation, 12 Monate auf einer verhaltenstherapeutischen Station für Angst- und Zwangserkrankungen (Prof. Helmchen)

    Bücher
    U E Lang. Innovative Psychiatrie mit offenen Türen. 0 Heidelberg, New York, London: Springer Verlag; 2013; 0(0): 0
    Walter M und Lang U: Psychiatrische Notfälle: Erstdiagnostik - Erstmaßnahmen - Einweisungsrichtlinien, Dezember 2015

  • Peter Ventevogel, MD, PhD
    Peter Ventevogel, MD, PhD United Nations High Commissioner for Refugees, Genève
    Peter Ventevogel, MD, PhD
  • Prof. Dr. med. Sebastian Walther
    Prof. Dr. med. Sebastian Walther Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bern
    Prof. Dr. med. Sebastian Walther

    Welche Rolle spielen Stimulationsverfahren in der psychiatrischen Behandlung?

    Interventionelle Methoden umfassen Techniken, die invasiv (Tiefe Hirnstimulation) oder nicht-invasiv (Elektrokonvulsionstherapie, transkranielle Magnetstimulation, transkranielle Gleichstromstimulation) die Hirnfunktion beeinflussen können. Mit einer Welle von Untersuchungen gewinnen diese zum Teil alten Methoden neue Bedeutung in der Behandlung verschiedener psychischer Störungen. Wozu sollten wir die Gehirne unserer Patienten mit technischen Hilfsmitteln beeinflussen? Zum einen, weil wir schon immer an der Gehirnfunktion unserer Klientinnen und Klienten gearbeitet haben. Die psychiatrische Behandlung im klassischen Sinn umfasst zum Beispiel mehrere unspezifische Wirkungen auf das Gehirn: (1) Effekte von Bewegungsinterventionen, Ergotherapie und Musiktherapie, (2) die Veränderung des Metabolismus von Neurotransmittern überall im Gehirn durch Psychopharmakotherapie oder (3) langsame Adaptationsprozesse grosser Hirnsysteme bei psychotherapeutischen Interventionen. Zum anderen sollten wir Hirnfunktionen gezielt verändern wollen, weil sich aus dem Einsatz von Neurostimulationsmethoden ganz neue Behandlungsoptionen oder Kombinationen ergeben, die effektiver und nebenwirkungsärmer sind. Die neuen Formen psychiatrischer Intervention beschäftigten sich mit der vorübergehenden Veränderung der Funktion einzelner Hirnregionen. Sie können die klassische Behandlung mit Pharmakotherapie und Psychotherapie augmentieren. Eventuell können sie aber sogar noch mehr leisten, wenn sie die Wirkung anderer Behandlungskomponenten gezielt verstärken. Auf jeden Fall sind die interventionellen Methoden eine Bereicherung für unser Fach. 

    Curriculum Vitae

    Prof. Dr. med. Sebastian Walther
    Stv. Direktor und Chefarzt Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bern, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH

    Aktuelle Funktionen
    Assistenzprofessor mit Tenure Track für Psychiatrische Neurowissenschaften an der Universität Bern
    Leiter Poliklinik inklusive psychiatrischer Notfall am Universitären Notfallzentrum des Inselspitals, Spezialsprechstunden, Kriseninterventionszentrum und Ambulatorien
    Leiter der Weiterbildungsstätte Psychiatrie und Psychotherapie ambulant 3 Jahre
    Leiter der Forschungsgruppe Kommunikationsstörungen bei endogenen Psychosen

    Klinische Schwerpunkte
    Psychiatrische Bewegungsstörungen
    Behandlung von therapieresistenten affektiven Erkrankungen (Psychotherapie, Psychopharmakotherapie, sowie invasive und nicht-invasive Hirnstimulation)
    Diagnostik und Therapie psychotischer Erkrankungen
    Akutpsychiatrie und Krisenintervention

    Wissenschaftliche Schwerpunkte (siehe auch www.puk.unibe.ch/walther)
    Nonverbale Kommunikation bei Schizophrenie und Depression
    Bewegungsstörungen bei Psychosen
    Symptomdimensionen im Schizophreniespektrum
    Neurobiologie der Schizophrenie und affektiver Erkrankungen

    Beruflicher Werdegang
    01/2004-12/2004
    Assistenzarzt, Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Charité Universitätsmedizin Berlin (Prof. Dr. med. A. Heinz)

    01/2005-03/2006
    Assistenzarzt, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Direktion Sozial- und Gemeindepsychiatrie (Prof. Dr. med. Dr. phil. H. D. Brenner)

    04/2006-05/2008
    Assistenzarzt, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie (Prof. Dr. med. W.K. Strik)

    06/2008-05/2009
    Assistenzarzt, Neurologische Universitätsklinik, Inselspital, Bern (Prof. Dr. med. C.W. Hess)

    06/2009-12/2012
    Oberarzt, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie (Prof. Dr. med. W.K. Strik)

    01/2013-06/2013
    Leitender Arzt, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie (Prof. Dr. med. W.K. Strik)

    seit 07/2013
    Chefarzt und stv. Direktor, Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

    2013-2016
    zuständig für stationäre Psychiatrie, seit 2017 für ambulante Psychiatrie

    Die 5 wichtigsten Publikationen
    Walther S, Stegmayer K, Sulzbacher J, Vanbellingen T, Müri R, Strik W, Bohlhalter S (2015). Nonverbal social communication and gesture control in schizophrenia. Schizophrenia Bulletin 41(2): 338-345

    Walther S, Eisenhardt S, Bohlhalter S, Vanbellingen T, Müri R, Strik W, Stegmayer K (2016). Gesture performance in schizophrenia predicts functional outcome after 6 months. Schizophrenia Bulletin 42(6):1326-1333

    Walther S, Schäppi L, Federspiel A, Bohlhalter S, Wiest R, Strik W, Stegmayer K (2017). Resting State Hyperperfusion of the Supplementary Motor Area in Catatonia. Schizophrenia Bulletin 43(5):972-981

    Walther S, Stegmayer K, Federspiel A, Bohlhalter S, Wiest R, Viher PV (2017). Aberrant hyperconnectivity in the motor system at rest is linked to motor abnormalities in schizophrenia spectrum disorders. Schizophrenia Bulletin 43(5):982-992

    Stegmayer K, Bohlhalter S, Vanbellingen T, Federspiel A, Wiest R, Müri R, Strik W, Walther S. Limbic interference during social action planning in schizophrenia. Schizophrenia Bulletin – in press

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