Im Dschungel der Depressionstherapie – was ist noch zeitgemäss?
Die Behandlung depressiver Erkrankungen gehört längst zum psychiatrischen Standartrepertoire. Teilweise tagtäglich müssen bzw. dürfen wir hierauf zurückgreifen. Doch wie behandeln wir den nächsten Patienten wirksam, sicher und verträglich? Wie setzen wir Wünsche und Ziele unserer Patient:innen um und gehen auf Befürchtungen und schlechte Erfahrungen ein? Diese Herausforderung bleibt. Antidepressiva sind hierbei ein wichtiger und zentraler Baustein im Behandlungskonzept. Wir wollen gemeinsam deren Rolle in der Versorgung analysieren und dabei den symptomspezifischen Einsatz verstehen.
Leiten werden uns in diesem Symposium Wirksamkeit und Verträglichkeit; zusätzlich werden wir massgeschneiderte, patientenzentriere Ansätze besprechen, die die Behandlungsergebnisse verbessern können. Gibt es spezifische Angebote für so unterschiedliche Leitsymptome wie Freudlosigkeit, Schlafstörungen und Angstzustände? Wie können wir entscheiden, wenn somatische und psychiatrische Komorbiditäten vorliegen?
Sie werden Empfehlungen mitnehmen können, die Ihnen die Orientierung in diesem vielschichtigen Umfeld leichter machen soll. Damit unseren Patient:innen geholfen werden kann, ohne deren Lebensqualität mehr als nötig zu beeinträchtigen.
Wir werden unter anderem diskutieren:
• Wie wichtig es ist, die antidepressive Therapie auf das individuelle Patientenprofil abzustimmen
• Die Sicherheitsprofile neuerer Antidepressiva im Vergleich zu älteren Substanzen
• Die Optimierung der Antidepressiva-Auswahl unter Beachtung spezifischer Symptomprofile