Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Verschlechterung der psychischen Gesundheit über das Medizinstudium
Autoren
  1. Pascal Burger Psychiatrische Universität Klinik (PUK) Zürich Vortragender
  2. Anna Buadze Psychiatrische Universität Klinik (PUK) Zürich
  3. Kaja Schneider Institut für Funktionelle und Klinische Anatomie I FAU Erlangen
  4. Michael Scholz Institut für Funktionelle und Klinische Anatomie I FAU Erlangen
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • C2 Epidemiologie und Versorgung
Abstract Medizinstudierende weisen im Vergleich mit der Normalbevölkerung erhöhte psychische Belastung auf. Bisherige Studien analysierten Semesterkollektive vergleichend und zeigten eine Verschlechterung über die Dauer des Studiums. Allerdings lässt diese Betrachtung die Individualebene heraus, da bisher nie personenbezogene Verläufe, sondern immer nur anonymisierte Erhebungen durchgeführt wurden.
Mit den vorgelegten Daten zeigen wir erstmals einen individuellen Vergleich von über 50 Einzelpersonen zu Beginn und Ende des Studiums mit einem Zeitabstand von 5.5 Jahren und können so die Verschlechterung des Zustandsbildes der mentalen Gesundheit personalisiert hinsichtlich Burnout und Depressivität nachvollziehbar machen. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit, dass die mentale Gesundheit des Studierenden selbst in das medizinische Ausbildungscurriculum integriert wird und die Verantwortung der Lehrenden, da hier erstmals keine anonyme Semestergruppe, sondern Individuen und deren Entwicklung hinsichtlich der mentalen Gesundheit verglichen warden.