Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Exekutive Funktionen nach mindestens einem Jahr Opiatabstinenz – eine vergleichende Feldstudie
Autoren
  1. Peggy Schmidt Privatklinik Meiringen Vortragender
  2. Annina Haberthür
  3. Michael Soyka
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • B3 Sozialpsychiatrische Interventionen
Abstract In vorliegender Arbeit wurde eine Teilpopulation aus einer Studie zur kognitiven Leistungsfähigkeit opiatabhängiger Personen unter Fokussierung der exekutiven Funktionen untersucht. Exekutive Funktionen sind vor allem hinsichtlich Alltagsfähigkeit von grundlegender Bedeutung und Alltagsfähigkeit wiederum spielt im Rahmen der Rehabilitation eine wesentliche Rolle. Bei Opiatabhängigen wurden in mehreren Studien Defizite im Bereich exekutive Funktionen gefunden.

Die untersuchte Gruppe (Stichprobe) besteht aus 45 ehemals opiatabhängigen Patienten (mindestens einjährige Opiatabstinenz) und 45 in Alter, Geschlecht und Bildungsstand vergleichbaren Kontrollpersonen. Die Operationalisierung der exekutiven Funktionsfähigkeit erfolgte über die Testverfahren Pfadfindertest (TMT B; basale kognitive Flexibilität), Planungstest (Problemlösen und Handlungsplanung), Regensburger Wortflüssigkeitstest (RWT; Generierungsfähigkeit) und Buchstaben-Zahlen-Folgen Test (Arbeitsgedächtnis).
Es zeigten sich keine interpretierbaren Unterschiede zwischen beiden Gruppen, was sich zum Teil mit der vorliegenden Studienlage deckt. Aussagekräftigere Ergebnisse sollten prospektive Längsschnittuntersuchungen liefern. Erkenntnisse dieser Art liefern wertvolle Aussagen für die Therapieplanung und hinsichtlich klinisch relevanter Anschlussfragen, wie Alltagsbewältigung sowie Rehabilitation/ Arbeitsfähigkeit opiatabhängiger Patienten.
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