Keynotes

  • Andreas Meyer-Lindenberg
    Andreas Meyer-Lindenberg Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
    Andreas Meyer-Lindenberg
    Digitale Transformation – was macht das mit der Gesellschaft, den Menschen und der Psychiatrie und Psychotherapie?

    Wir thematisieren Chancen und Risiken der digitalen Transformation in ihrer Bedeutung für die Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen unter dem Aspekt der Konvergenz neuer digitaler Technologien. Die Möglichkeiten Smartphone-basierter Technologien für die Erfassung des lebensweltlichen Kontextes werden erläutert und anhand zweier aktueller Forschungsergebnisse die Anwendung dieses Ansatzes auf die Untersuchung von Resilienzmechanismen zur Verbesserung der psychischen Befindlichkeit dargestellt. Im Anschluss wird die zunehmende Vernetzung des Umweltkontextes selber vor dem Hintergrund des sog. „internet of things“ (IoT) in den Blick genommen. Diese konvergierenden Technologien ermöglichen in Kombination mit neuen Entwicklungen in der künstlichen Intelligenz (bzw. des maschinellen Lernens) eine neue Generation von Interventionen in der Lebenswelt („ecological momentary interventions“, EMI), die sich auf innovative Sensoren, lokale Berechnungen des lebensweltlichen Kontextes und deren Bewertung mithilfe der künstlichen Intelligenz stützen.


    Prof. Dr. med. Dipl.-Math. Andreas Meyer-Lindenberg, MBA

    Professor Meyer-Lindenberg ist Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim, Ärztlicher Direktor der dortigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie. Bevor er 2007 die Position in Mannheim übernahm, war er zehn Jahre als Wissenschaftler am National Institute of Mental Health, Bethesda, USA, tätig.

    Professor Meyer-Lindenberg ist Autor von mehr als 440 referierten Artikeln und Buchkapiteln in Zeitschriften wie unter anderem Nature, Science, Nature Neuroscience, Nature Medicine, Nature Reviews Neuroscience, Neuron, PNAS. Derzeit gehört er zu den am meisten zitierten Wissenschaftlern der Welt (www.isihighlycited.com). Er ist federführender Herausgeber des European Journal of Neuropsychopharmacology und Herausgeber von weiteren Zeitschriften wie Biological Psychiatry, Schizophrenia Bulletin, European Neuropsychopharmacology, Psychiatry Research: Neuroimaging, and Neuroimage.

    Die Forschungsinteressen von Professor Meyer-Lindenberg liegen in der Entwicklung von neuen Behandlungsmethoden für schwere psychische Störungen, insbesondere der Schizophrenie, durch Anwendung von multimodalem Neuroimaging, Genetik und sozialen Neurowissenschaften.

    Professor Meyer-Lindenberg erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen, unter anderem den Joel Elkes International Award for Clinical Research vom American College of Neuropsychopharmacology (2006), den A.E. Bennett Award der Society for Biological Psychiatry (2007), den NARSAD Distinguished Investigator Award (2009), den Kurt-

    Schneider-Wissenschaftspreis (2010), den Hans-Jörg Weitbrecht-Preis für Klinische Neurowissenschaften (2011), den ECNP Neuropsychopharmacology Award (2012), den Prix ROGER DE SPOELBERCH (2014) und den CINP Lilly Neuroscience Clinical Research Award (2016).

  • Floortje Scheepers
    Floortje Scheepers UMC Utrecht
    Floortje Scheepers
    Innovation in psychiatry

    In her lecture Floortje Scheepers will focus on her innovation projects at the department of psychiatry at the university medical center in the Netherlands. These projects are using applied data science to gain knowledge out of text and structured data from the electronic patient files but also new data sources like the 'psychiatry storybank'. Machine learning techniques like text mining and other methods are used to analyse data and collaboration with other mental health organisations are formed to make it possible to validate and replicate algorithms in a federated way. Also care networks in the region are investigated to understand barriers and facilitators in the process of integrated care.


    Prof. Dr. Floortje Scheepers

    ...is a child and adolescent psychiatrist, trainer of the medical psychiatrist education and head of the department of psychiatry of the UMC Utrecht, brain centre. Her former focus of research was on the effects of antipsychotics in the schizophrenic brain, using cerebrospinal fluid analyses and structural Magnetic Resonance Imaging measurements. Subsequently she did research in the field of the development of schizophrenic symptoms, empathic behaviour in autism & conduct disorder and treatment of aggressive behaviour. In recent years, her research has increasingly focused on innovation in mental health care. She is initiator and leader in different innovative ICT projects in psychiatry (PsyNet, Storybank Psychiatry and the Big Data Psychiatry project PsyData). These projects have a strong focus on national and international collaborations between different research and care domains, implementation, change of care processes and development of interventions to make them more sustainable and create a high impact on today’s daily practice.Biography

    • 1987 - 1996: medical education
    • 1996 - 2005: education child- and adolescent psychiatrist, UMC Utrecht & PhD on effects of antipsychotics in the brain in people with schizophrenia. UMC Utrecht·         
    • 2005 - 2010: manager academic cluster, Radboud UMC & Karakter Child and adolescent psychiatry
    • 2010 - 2012: manager of the Department of child- and adolescent psychiatry UMC Utrecht
    • 2012 - 2017: Medical manager of the Department of Psychiatry UMC Utrecht
    • 2017 >: Chair of the Department of Psychiatry UMC Utrecht (medical, education and research)
    • 2017 >: appointed professor of Innovation in Mental Health Care

    Additional positions

    • Chair supervisory board Fritz Redl School, special education
    • Member of the health council, Ministry of health (VWS)
    • Supervisory board member Parnassia GGZ
    • Member of the quality council of the Care Institute of the Netherlands
    • Member of the scientific board of the Institute of Positive health

    More: https://www.umcutrecht.nl/nl/Ziekenhuis/Zorgverleners/Scheepers-Floortje

  • Yasser  Khazaal
    Yasser Khazaal CHUV Lausanne
    Yasser Khazaal
    Praktische Anwendungen und Einschränkungen bei der klinischen Nutzung digitaler Ansätze in der Psychiatrie
  • Rouven Porz
    Rouven Porz Inselspital Bern
    Rouven Porz
    Digitale Transformation zwischen Mythos und Realität - ethisch-existentielle Aspekte

    Die digitale Transformation zielt im Gesundheitswesen generell auf eine personalisierte, leicht handhabbare Gesundheitsversorgung des selbstbestimmten "Endnutzers" - gleichzeitig ist aber im Moment unklar, wieviel hier schon möglich ist, und wieviel aktuell noch als 'Science Fiction' erscheint. Ausserdem schiert die digitale Transformation auch Ängste, insbesondere wenn man sie nahtlos in den Übergang zu Nutzung einer künstlichen Intelligenz einreiht. Der Vortrag versucht, hier zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden, um gleichzeitig einen Blick auf die existenziellen Dimensionen von Krankheit, Leiden und Unsicherheit zu werfen. Die Vortragshypothese ist: Die existentiellen Dimensionen können kaum digital transformiert werden.


    Prof. Dr. phil. Rouven Porz

    Medizinethik und ärztliche Weiterbildung, Insel Gruppe Bern
    Past-President EACME (European Association of Centres of Medical Ethics)

    Rouven Porz, geboren 1972 in Deutschland, ist aktuell assoziierter Professor für Medizinethik und der Leiter des Fachbereichs «Medizinethik und ärztliche Weiterbildung» im Universitätsspital in Bern (Inselspital/ Insel Gruppe /Medizinische Fakultät Bern). Er ist ausserdem der Past-Präsident der Europäischen Gesellschaft für Medizinethik (EACME, European Association of Centres of Medical Ethics) und aktuell Gastprofessor an der medizinischen Fakultät der Universität Iuliu Hatieganu in Cluj-Napoca (Rumänien). Er ist weiter Mitglied der Redaktion der Schweizerischen Ärztezeitung und engagiert sich in mehreren Arbeitsgruppen der SAMW (Schweizerische Akademie für medizinische Wissenschaften); er ist auch Mitglied der Ethikkommission von Swisstransplant.

    Porz hat Biologie, Pädagogik und Philosophie in Saarbrücken, Deutschland, studiert und danach sein Lehramtsreferat an zwei Gymnasien im Saarland erfolgreich absolviert (2000-2002). Nachfolgend hat er sich in Basel in der Schweiz in Philosophie promoviert (2002-2007). Die Doktorarbeit beschäftigte sich mit der Patientenperspektive im Umfeld von genetischen Tests und Schwangerschaftsuntersuchungen, dies in Ablehnung an die Absurditätskonzepte des französisch-algerischen Schriftstellers Albert Camus.

    Weitere Forschungsprojekte – empirischer wie konzeptioneller Art – folgten in den Bereichen der Ethik von Stammzellforschung und Reproduktionsmedizin. Forschungsaufenthalte fanden statt in Maastricht (Niederlande), Newcastle-upon Tyne (UK), Genf (Brocher Foundation, Schweiz) und in Amsterdam (Niederlande). Im Jahr 2014 hat sich Porz in der medizinischen Fakultät in Bern im Fach «Medizinethik» habilitiert. Im Jahr 2019 ist er dort zum assoziierten Professor für Medizinethik ernannt worden.

    Seine aktuellen Arbeits-und Forschungsinteressen beziehen sich auf die Implementierung von Ethik im Gesundheitswesen und auf die konzeptuelle Präzisierung von Methodik und Evaluation im Bereich der klinischen Ethik. Ein weiterer Interessenschwerpunkt liegt auf Ethiktheorien – und deren anthropologische Bedeutungen, dies mit einem Fokus in narrativer, feministischer und hermeneutischer Ethik.

    In der Insel Gruppe engagiert sich Porz auch für SIWF-konforme, Kliniken-übergeordnete Weiterbildungsprogramme für Assistenzärztinnen und Ärzte.

  • Thomas Berger
    Thomas Berger Universität Bern
    Thomas Berger
    «Was Existiert bereits, was funktioniert, was funktioniert noch nicht? Psychotherapieinstrumente in Zusammenhang mit digitaler Transformation/e-Mental Health.»

    Prof. Dr. Thomas Berger

    Leiter der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie

State-of-the-Art Sessions

  • Charles Benoy
    Charles Benoy Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique & Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
    Charles Benoy
    Behandlung des Long-Covid Syndroms in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxis

    Etzwa 30 % aller Long-COVID-Betroffenen berichten von ausgeprägten und anhaltenden psychischen und/oder neuropsychologischen Beschwerden (z.B. Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme, Chronic Fatigue, Ängste, Depressivität, Erschöpfung, Schlafstörungen). Im Referat wird die psychische Symptomatik in den gegenwärtigen Long-Covid Forschungsstand eingeordnet und Behandlungsansätze für die psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis erläutert und diskutiert.

  • Ueli Kieser
    Ueli Kieser IRP-HSG, Universität St.Gallen
    Ueli Kieser
    Long-Covid Syndrom Behandlung / Versicherungsaspekte aus Sicht Psychiatrie und Psychotherapie

    Long Covid ist ein Stichwort geworden - und noch ist unklar, wie damit versicherungsrechtlich umzugehen ist. Führt Long Covid zu einer Arbeitsunfähigkeit und damit zu Taggeldansprüchen? Wie geht die IV mit Long Covid um? Können Ansprüche gegenüber der Pensionskasse erhoben werden? Und ist Long Covid allenfalls ein Berufskrankheit? Viele Fragen - und die Antworten sind noch recht unklar. Im Vortrag werden Grundsätze aufgezeigt und Lösungen diskutiert. Die neueste Praxis der Versicherungen wird einbezogen. Damit soll ein möglichst verlässlicher Boden gelegt werden, um konkrete Anwendungsfälle richtig einordnen zu können.

  • Jan Philipp Klein
    Jan Philipp Klein Universität zu Lübeck
    Jan Philipp Klein
    «Surfen gegen die Traurigkeit? Internet Interventionen zur Behandlung Psychischer Störungen» 

    Internet Interventionen für Psychische Störungen sind jetzt im klinischen Alltag angekommen. Das wirft viele Fragen auf, die in diesem Vortrag beantwortet werden sollen: was sind Internet Interventionen, wie werden diese eingeteilt und welche sind wirksam? Grob kann man Internet Interventionen einteilen in Fernbehandlung auf der einen Seite (z.B. Psychotherapie per Videosprechstunde) und Selbstmanagement Interventionen auf der anderen Seite. Bei den Selbstmanagement Interventionen werden evidenzbasierte psychotherapeutische Kenntnisse und Fertigkeiten nicht durch einen Therapeuten sondern durch ein Computerprogramm vermittelt. Sie existieren in begleiteter und unbegleiteter Form. Die Begleitung durch einen Therapeuten hat in erster Linie das Ziel, Intensität und Häufigkeit der Interventionsnutzung zu erhöhen.

    Selbstmanagement Interventionen und Videosprechstunde wurden in den letzten Jahren intensiv beforscht. Die vorliegenden Studien zeigen übereinstimmend die Wirksamkeit dieser Interventionen, besonders in der Behandlung von Angststörungen und Depressionen. Seit kurzem können diese Selbstmanagement Interventionen in Deutschland zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, wenn sie in das Verzeichnis der Digitalen Gesundheitsanwendungen aufgenommen sind. Dieser Vortrag richtet sich an Ärzte und Psychotherapeuten. Am Ende des Vortrages kennt der Zuhörende die verschiedenen Internet Interventionen, Möglichkeiten und Grenzen für ihren Einsatz im klinischen Alltag, insbesondere in der Behandlung der depressiven Störung.

  • Steffi Weidt
    Steffi Weidt Psychiatrische Universitätsklinik Zürich
    Steffi Weidt
    Zwangsstörungen - State-of-the-Art der Psycho- und Psychopharmakotherapie

    Seit 2013 waren die S3-Leitlinien für Zwangsstörungen nicht mehr aktualisiert worden. In der überarbeiteten Version zeigt sich, dass der Schwerpunkt der Therapie weiterhin auf der Psychotherapie liegt. Im Vortrag wird aufgezeigt wo es Neuerungen gibt und wo die Methodenauswahl bei der Psychotherapie gleichgeblieben ist. Zudem wird die Psychopharmakotherapie, welche in vielen Fällen Therapie der 2. Wahl ist, beleuchtet. Die verschiedenen Möglichkeiten der evidenzbasierten Psychopharmakotherapie werden diskutiert.


    PD Dr. med. Steffi Weidt
    Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Stv. Chefärztin

    Berufserfahrung

    08.2017 - dato                                    
    Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) Zürich

    08.2021 - dato                    
    Stv. Chefärztin, Leitung des Zentrums für Assessment und Triage (ZAT)
    Klinischer und strategischer Aufbau sowie Führung des Zentrums, duale Projektleitung ZAT u.a. mit den Themen Triage, Dispo, Betten- und Sprechstundenmanagement; Mitglied der erweiterten ärztlichen Direktion, PUK übergreifende

    07.2020 – 07.2021             
    Stv. Chefärztin, Leitung des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie
    Klinische und strategische Weiterentwicklung sowie Führung des Zentrums inkl. Personalrekrutierung Führung von ca. 75 ärztlichen und psychologischen Mitarbeitern, Mitglied der erweiterten ärztlichen Direktion

    01.2019 – 06.2020             
    Leitende Ärztin und Leitung a.i. des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie sowie Stv. Leitung des Zentrums für Akute Psychische Erkrankungen, Aufgaben und PUK-Projekte siehe oben

    06.2018 – 12.2018             
    Leitende Ärztin und Stv. Leiterin des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie sowie des Zentrums für Akute Psychische Erkrankungen, Aufgaben und PUK-Projekte siehe oben

    08.2017 – 05.2018             
    Oberärztin und Stv. Leiterin des Zentrums für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie, Aufgaben und PUK-Projekte siehe oben

    11.2009 – 07.2017                             
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UniversitätsSpital Zürich
    Oberärztin und Leiterin der Spezialsprechstunden für Angst-, Zwangs- und Schlafstörungen; Leiterin interdisziplinärer Forschungsprojekte, Projektarbeiten (z.B. Tarmed, Steigerung Attraktivität klinischer Tracks z.B. durch Schwerpunktbildung zur Verbesserung von Personalrekrutierung)

    04.2008 – 10.2009                             
    Universitäre Psychiatrische Kliniken, Basel
    Assistenzärztin Psychiatrie, Spezialstation für Depression, Schlaflabor, Dienstplanerstellung

    04.2006 – 03.2008                             
    Psychiatrische Universitätspoliklinik, Basel, USB
     
    Assistenzärztin Psychiatrie, Spezialambulanz für Depression sowie Akutversorgung der NFS und des Konsiliar- und Liaisondienstes, Dienstplanerstellung

    04.2005 – 03.2006                             
    Steigerwald Klinik, Burgebrach
                                                                Assistenzärztin Innere Medizin

    01.2005 – 03.2005                             
    St. Josef Krankenhaus, Schweinfurt
                                                                Assistenzärztin Innere Medizin

    01.2003 – 12.2004                             
    Psychiatrie Zentrum Hard, Embrach
    Assistenzärztin Psychiatrie, stationäre Akutpsychiatrie, Dienstplanerstellung

     

    Habilitation

    2009 – 2017                                       
    „Online interventions to access and support individuals with psychiatric disorders“ (Universität Zürich)

    Publikationen 

    Insgesamt 53 Publikationen (36 empirische Originalarbeiten, 2 Metaanalysen); Gesamtimpact 122.54, h-index: 15 (excluding self cititation: 15), Details siehe Anhang

     

    Schwerpunkte und Psychotherapeutische Abschlüsse

    2017
    Fähigkeitsausweis für Schlafmedizin der Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und Chronobiologie

    2009                                                   
    University Professional in Cognitive-Behavioural Psychotherapy (insigni cum laude)

     

    Ausbildung

    2009                                                   
    Facharzttitel FMH für Psychiatrie und Psychotherapie

    1996 – 2002                                       
    Medizinstudium, Universität Jena

     

    Mitgliedschaften

    SGZ (Schweizerische Gesellschaft für Zwangsstörungen, Co-Präsidentin)

    SGAD (Schweizerische Gesellschaft für Angst und Depression)

    SGPP (Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie)

     SGSSC (Schweizerischen Gesellschaft für Schlafforschung, Schlafmedizin und  Chronobiologie

  • Sabine  Herpertz
    Sabine Herpertz Universitätsklinikum Heidelberg
    Sabine Herpertz
    Modulare Psychotherapie
  • Sebastian Euler
    Sebastian Euler Universitätsspital Zürich
    Sebastian Euler
    Das Konzept Mentalisieren und seine Bedeutung für die Psychotherapie

    Das Konzept Mentalisieren bildet die Grundlage der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT), die ursprünglich für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Persönlichkeitsstörungen entwickelt wurde. Inzwischen wurde ihre Anwendung auf weitere Störungsbilder in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ausgeweitet. Mentalisieren gilt auch als Mechanismus, welcher wirksamen Psychotherapien methoden- und störungsübergreifend zugrunde liegen könnte. Im Vortrag wird das Konzept Mentalisieren und seine Anwendung in der MBT vorgestellt sowie seine Bedeutsamkeit für die Wirksamkeit von Psychotherapien beleuchtet.


    Sebastian Euler, PD Dr. med.
    Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik, Universitätsspital Zürich, stv. Klinikdirektor

    Sebastian Euler, PD Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin (SAPPM), Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie (SSCLPP), Ausbildung in Mentalisierungsbasierter Therapie (MBT) bei Anthony Bateman und Peter Fonagy in London, akkreditierter MBT Trainer und Supervisor (Anna Freud Center London) mit zahlreichen Veröffentlichungen zur MBT, Erster stv. Vorsitzender MBT D-A-CH, Psychoanalytischer Psychotherapeut (EFPP) und Gruppenanalytiker (D3G).

    Stv. Klinikdirektor der Klinik für Konsiliar-psychiatrie und –psychosomatik am Universitätsspital Zürich (USZ), Privatdozent an der Universität Zürich (UZH)

    https://www.usz.ch/team/sebastian-euler/

  • Raphaël  Gaillard
    Raphaël Gaillard GHU Psychiatrie et Neurosciences, Université Paris Cité
    Raphaël Gaillard
    Folie et créativité : mythe ou réalité ?

    Qu’est-ce qui fait de nous des êtres capables de créer ? Lorsque Diderot écrit que « les grands artistes ont un petit coup de hache dans la tête », il consacre une idée qui traverse les époques et les cultures : qu’il s’agisse de la mélancolie selon Aristote, de la tempête des passions selon les Romantiques ou du manifeste surréaliste, tous célèbrent le lien entre folie et créativité, au point de considérer la folie comme l’ordinaire du génie. Pourtant l’idée ne résiste guère à l’expérience quotidienne du psychiatre, qui raconte ici ses patients et montre combien la maladie les entrave et les livre à la souffrance. C’est à partir de récentes études scientifiques qu’il devient possible de résoudre cette apparente contradiction : c’est du côté des parents, enfants, frères et sœurs des patients que pourrait bien se situer la propension à la créativité. Le lien entre folie et créativité devient un lien de parenté : notre ADN nous rend vulnérables aux troubles psychiques en même temps qu’il nous permet de créer. C’est parce qu’ils sont la contrepartie de ce qui fait de nous des êtres humains que ces troubles s’avèrent si fréquents. Pour créer une œuvre, il faut se représenter le monde en pensée. Or l’acte élémentaire de penser est en soi un acte de création, et un pouvoir qui n’est pas sans risque : en façonnant nos représentations du monde, nous devenons capables de les enrichir à l’infini. Pour faire œuvre ou pour se perdre.


    Raphaël Gaillard
    GHU Psychiatrie et Neurosciences, Université Paris Cité, Head of department

    Current Position

    • Head of the 15th department of psychiatry since 2011, Sainte Anne’s hospital – Paris Descartes University.
    • Full professor since 2012 at GHU Psychiatry & Neuroscience, Sainte Anne’s hospital – University of Paris.
    • Medical Council vice-president of the GHU Psychiatry & Neurosciences (70 000 patients a year), member of the board of trustees.
    • President of the psychiatric section of the Conseil National des Universités.
      Knight of the Ordre National du Mérite.

    Research jobs

    • Member of the team Histopathologie humaine et modèles animaux, Professeur Chrétien, Institut Pasteur, Paris
    • Post-doctoral position: research associate (2009-2010), Brain Mapping Unit, Cambridge University, Prof. Fletcher. Post-doctoral grant from the Fondation pour la Recherche Médicale.
    • 2004-2006 : young researcher INSERM, in the Unité de neuro-imagerie cognitive, Prof. Dehaene (INSERM U562 et CEA, NeuroSpin), France
    • 1996-2000 : student in the Ecole Normale Supérieure de la rue d’Ulm, Paris

    Recent clinical trials

    • PI and coordinator France phases 3 ESKETIN3005 et 3008 : intranasal esketamine in TRD
    • PI phases 3 ESKETIN 3001, 3003, 3004, 3008
    • PI phases 3 ASPIRE en 2017-2018 : esketamine à visée anti-suicidaire
    • PI phase 2 KETIVEDI en 2015: kétamine et minocycline dans la dépression résistante
    • PIphase 2 MAP4343 dans la dépression
    • PI and coordinator France phase 3 Boehringer-Ingelheim essai 1346-0038 dans la schizophrénie en 2017-2018
    • Scientific director PHRC national POCK PHRC-15-534, 679 831 euros : The Prevention of Post Operative Cognitive Dysfunction by Ketamine: a prospective multicenter randomized blinded placebo-controlled trial in elderly patients undergoing elective orthopaedic surgery
  • Shelly  McMain
    Shelly McMain University of Toronto
    Shelly McMain
    Psychotherapy for Borderline Personality Disorder: A State of the Art Review

    Over the past three decades, borderline personality disorder (BPD) has " transitioned" from being viewed as untreatable to a treatable condition. More than 75 randomized controlled trials of psychotherapies for BPD demonstrate the effectiveness of psychotherapy. And while this is very good news, there is a great deal of work to be done to improve the effectiveness of psychotherapy for BPD. Ongoing work to improve the effectiveness of psychotherapy for BPD can be broadly divided into two areas: 1). Efforts to characterize the individual patient with BPD and inform the personalization of therapy and 2). Research to improve access to psychotherapy for BPD. This presentation will review studies evaluating the effectiveness of psychotherapies, focusing on recent findings, discuss available research that may help guide the personalization of treatment, and describe current efforts to improve access to psychotherapy.

  • Annette  Bruehl
    Annette Bruehl Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
    Annette Bruehl
    Therapieresistente Depression – Behandlungsoptionen